Schulprofil ► Selbstverwantwortung plus
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Ein Entwicklungs- & Kooperationsprojekt des Hessischen Kultusministeriums

 

 

Zielsetzung:

 

Neue Wege der Qualitätsentwicklung vor Ort erproben und damit wichtige Impulse für die künftige Entwicklung aller Schulen in Hessen geben.

 

Grundsatz:

 

Schulen können Qualität entwickeln, wenn sie die Verantwortung übernehmen:

 

         Stärkung der Selbstverantwortung der einzelnen Schule

         Eigenständige Entwicklung regionaler Bildungsstrukturen

 

Schulstandorte:

 

 

Modellprojekt ‚Selbstverantwortung plus’

 

Gemeinsam mit 16 anderen beruflichen Schulen in Hessen arbeiten die Beruflichen Schulen Witzenhausen in diesem Modellprojekt.

 

Ziele:    

 

Erweiterte Eigenverantwortung und größere Selbstständigkeit sollen dazu beitragen, dass die Projektschulen ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag besser gerecht werden können. Entscheidungen sollen nach Möglichkeit dort getroffen werden, wo sie sich auswirken.

 

Im Zentrum des Modellprojekts stehen die Qualitätsentwicklung des Unterrichts und die Verbesserung der schulischen Arbeit. Eng damit verbunden ist die pädagogische Weiterentwicklung der Schulen im Zusammenhang mit der Förderung des lebensbegleitenden Lernens. Die Schulen werden mehr als bisher ihr eigenes – auch an der Region orientiertes – Profil entwickeln. „Selbstverantwortung plus“ ist somit auch ein Projekt, das die Entwicklung regionaler Bildungsstrukturen stärkt.

 

Die Ergebnisse dieses Vorhabens werden wichtige Impulse für die zukünftige Entwicklung aller Schulen und Regionen in Hessen setzen. Schulen, Schulträger und Schulbehörden beschreiten neue Wege, um gemeinsam Erfahrungen zu gewinnen, wie die Qualität schulischer Arbeit im Rahmen einer verstärkten eigenverantwortlichen Steuerung der Schule verbessert werden kann.

 

Laufzeit: 01. Januar 2005 bis 31. Dezember 2009

 

 

Ziele in den Handlungsfeldern des Modellversuchs:

 

Handlungsfeld 1: Qualitätsentwicklung
Der Unterricht ist geprägt durch Lehr- und Lernarrangements, die weitgehend selbstorganisiertes und lebenslanges Lernen ermöglichen. Die verschiedenen Schülergruppen werden durch organisatorische und spezielle unterrichtliche Maßnahmen individuell gefördert.
 

Handlungsfeld 2: Qualitätssicherung
Die Schulen haben ein zertifizierbares Qualitätsmanagementsystem eingeführt und nehmen an Verfahren der externen Evaluation teil.
 

Handlungsfeld 3: Organisationsstruktur
Die Schulen verfügen über eine Schulverfassung, die weitgehende Deregulierung der Entscheidungen bei einer Rechenschaftspflicht der Entscheidungsträger umfasst.
 

Handlungsfeld 4: Personalgewinnung und Personalentwicklung
Die Schulen entscheiden selbstständig auf der Grundlage eines Personalentwicklungskonzeptes über die Einstellung, Fortbildung und Beförderung von Lehrkräften und sonstigen Mitarbeitern im Rahmen ihres Budgets.  
 

Handlungsfeld 5: Finanzen
Die Schule verfügt über ein Budget, das sie eigenverantwortlich bewirtschaftet. Mittel können übertragen und erwirtschaftet werden.
 

Handlungsfeld 6: Bildungsangebot und regionales Bildungsnetzwerk
Die Schulen halten Fort- und Weiterbildungsangebote auch als Zusatzqualifikationen im Rahmen eines regional abgestimmten Bildungsprogramms vor.

 

 

Die Bearbeitung der Handlungsfelder 1-5 ist für die Projektschulen verpflichtend, das Handlungsfeld 6 kann je nach regionalen Gegebenheiten optional bearbeitet werden. Die Handlungsfelder beschreiben einen Rahmen, der es Einzelschulen ermöglicht, Modelle erweiterter Selbstverantwortung „bottom up“ zu entwickeln und zu erproben.